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Crisis Core: Final Fantasy VII

Zur Veröffentlichung von Crisis Core: VII im September letzten Jahres habe ich mir (notwendigerweise) auch eine Slim and Lite zugelegt. Diese war ebenfalls gerade erschienen und heißbegehrt, weswegen ich zwei Wochen warten musste, bis ich endlich eine in Händen hielt. Seit ich CC durch habe, staubt das Ding aber nur in einer Ecke ein. Es gibt einfach kaum Spiele für die PSP, die mich reizen. Aber das nur am Rande.

CC ist ein und macht wirklich sehr viel Spaß zu spielen. Man spielt nur eine Figur, einen SOLDIER namens Zack. Mit Kreis greift man an, benutzt eines der ausgewählten Materia, d. h. Zauber oder verwendet ein Item. Man kann sich frei bewegen, mit Dreieck abwehren und mit Kasten ausweichen. Es gibt Zufallskämpfe, aber es wird dafür nicht in einen anderen Bildschirm gewechselt. Besonders starke Attacken werden über ein Slot-System ausgelöst: Während der Kämpfe werden immer wieder zufällig drei Gesichter von tragenden Figuren aus Zacks Umfeld ausgewählt. Ist es dreimal dasselbe Gesicht, führt Zack die dazu passende Spezialattacke aus. Nebenbei werden auch Zacks Trefferpunkte und Magiepunkte aufgefüllt und zwar über die Obergrenze hinaus. Zack kann doppelt so viele HP haben, wie er eigentlich sollte.

Neben der eigentlichen Geschichte gibt es optionale Missionen, locker über 100, mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. In diesen Missionen erforscht man kleinere Areale, bis man den Endgegner gefunden hat. Die Missionen machen Spaß und sind fordernder als die eigentliche Geschichte, aber es hat mich nicht gereizt, alle Missionen zu spielen. Mit ein paar wenigen gelösten Missionen habe ich zum Durchspielen knapp 21 Stunden gebraucht. Wenn man alle Missionen schaffen will, soll man aber bis zu 40 Stunden investieren können.

Die Story selbst hingegen war leider ein wenig enttäuschend. Erzählt wird die Vorgeschichte von FF VII und zwar von , der auch schon das Original (FF VII) und den Film (Advent Children) geschrieben hat. Wegen der Story hatte ich mir das Spiel auch gekauft und vielleicht etwas zu viele Hoffnungen in sie gesteckt. Nicht, dass Antagonist Genesis kein interessanter Schurke wäre. Er zitiert ständig aus einem Theaterstück namens Loveless und die Dialoge allgemein sind sehr gut geschrieben. Auch Zacks Wunsch, ein Held zu werden, ist interessant ausgeführt. Sein Vorbild Sephiroth entpuppt sich als eigentlich nicht so heroisch, wie die Propaganda des Industriekonzerns Shin-Ra die Leute glauben machen will. Und Zack stirbt einen völlig unsinnigen Tod, einen Heldentod, wenn man will, aber eigentlich ein sehr bitteres Ende für ihn (nicht wirklich ein Spoiler, wenn man das Original kennt).

Erzählt wird ebenfalls Zacks Liebe zu Aerith, eines der Highlights von CC. Dieser Handlungsbogen sorgt für eine der wenigen überraschenden Wendungen, die ich im Rest des Spiels schmerzlich vermisst habe. Auch der Kampf mit Sephiroth ist super inszeniert und sehr atmosphärisch. Alles in allem lohnt sich das Spiel, aber es ist eben doch etwas kurz und überraschungsarm ausgefallen und reicht nicht an das Original heran.

Links: Offizielle Homepage des Spiels (japanisch). Offizielle Homepage des Spiels (englisch).

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Ein Kommentar

  1. avatar jun(KY) sagt:

    (ΦωΦ+)ホホゥ..

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