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Professor Layton

Layton-kyōju to fushigi na machi (Professor Layton und die wundersame Stadt) ist der erste Teil einer Triologie von für den Nintendo . Es handelt sich dabei um ein Point and Click-, bei dem man zahlreiche löst. Die Rätsel reichen von kinderleicht bis hammerhart und werden durch Anklicken von Personen oder Gegenständen aufgerufen. Ein beschreibender Text erscheint auf dem oberen Bildschirm und eine Illustration auf dem unteren. Manchmal hat man mehrere Antwortmöglichkeiten zur Auswahl. Das sind die einfachen Rätsel, die man zur Not auch durch Ausprobieren lösen kann. Oder man muss auf dem Bild die richtige Lösung markieren, was schon schwieriger ist. Oder aber man muss als Antwort eine Zahl oder ein kurzes Wort schreiben. Hier kommt man mit Ausprobieren kaum noch weiter. Und zu guter Letzt gibt es auch noch Verschieberätsel oder andere Aufgaben, bei denen man Objekte in der Grafik bewegt.

Wenn man ein Rätsel nicht lösen kann, besteht die Möglichkeit, sich bis zu drei Tipps geben zu lassen. Diese sind aber nicht umsonst, sondern kosten Hint-Medaillen, die man in Fässern oder anderen Gegenständen finden kann. Sowieso sollte man in den bildschirmgroßen Hintergründen (es wird nicht gescrollt) alles anklicken, um Hint-Medaillen und Rätsel zu finden. Auch mit Leuten sollte man ausgiebig reden, sie stellen einem meistens ein Rätsel, manchmal auch mehrere, weswegen man mehrmals mit ihnen reden sollte. Ist man in einem Bildschirm fertig, kann man sich mit dem Schuhsymbol rechts unten in der Ecke an andere Orte bewegen. Berührt man es, erscheinen Pfeile, die in benachbarte Bildschirme führen.

Die Helden der Geschichte sind Professor Layton, ein britischer Gentleman mit Hut, gesprochen von ŌIZUMI Yō, und sein junger Assistent Luke, gesprochen von HORIKITA Maki. Sie sollen das Rätsel um die versteckte Erbschaft des verstorbenen Herrn Reinford lüften. Doch sie haben einen Gegenspieler, der aus den Schatten gegen sie intrigiert. Die Geschichte wird erzählt durch Dialoge und gelegentliche animierte Zeichentricksequenzen, die etwas an MIYAZAKI Hayao erinnern. Insgesamt etwa 10 Minuten Film finden sich im Spiel und auch außerhalb der Filme gibt es ab und zu Sprachausgabe. Der Löwenanteil der Dialoge besteht jedoch bloß aus Text.

Zur Belohnung für gelöste Rätsel gibt es sogenannte Picarats. Wenn man viele Picarats ansammelt, soll etwas Gutes passieren, ich bin aber noch nicht dahintergekommen, was. Die Zahl der erworbenen Picarats nimmt mit jeder falschen Antwort ab, aber nur maximal zweimal. Ab der dritten falschen Antwort bleibt ihre Zahl gleich. Ich habe beim ersten Durchspielen 4056 Picarats angesammelt, 112 von 120 Rätseln gefunden und auch alle gelöst, plus sechs besonders schwere Bonus-Rätsel. Dafür gebraucht habe ich gut 18 Stunden. Und ich hatte noch 20 Hint-Medaillen übrig.

Das Spiel ist am 10. Februar (etwa ein Jahr nach der japanischen Fassung) unter dem Titel Professor Layton and the Curious Village auch in Amerika erschienen, eine europäische Fassung ist in Vorbereitung. Die Rätsel weichen aber teilweise von den japanischen Urrätseln ab, da diese zu speziell an die japanische Sprache und ihre Schrift angelehnt waren. Zusätzlich zu den bereits vorhandenen gibt es auch noch übers Internet herunterladbare Bonus-Rätsel.

Mir hat das erste Professor Layton Spiel wirklich viel Spass gemacht. Auch die hübsche Präsentation trägt zum Spielerlebnis positiv bei. In Japan ist bereits der zweite Teil erschienen. Sicherlich werde ich mir diesen auch zulegen.


Professor Layton: japanischer Trailer

Link: Offizielle Homepage des Spiels.

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