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Super Mario Kart

Ich spiele eigentlich keine e. Mario Kart für das war damals eine Ausnahme. Wobei ich mehr den Battle-Mode gespielt habe als das eigentliche Rennen. Als Mario Kart 64 für das rauskam, waren meine Freunde Feuer und Flamme für das Spiel. Ich hingegen konnte ihm nichts abgewinnen. Im Vergleich zum Vorgänger war es spielerisch nämlich total verhunzt.

Eine Besonderheit der MK-Spiele sind die Extras. Ein Pilz als Geschwindigkeits-Boost, eine Bananenschale, auf der Gegner ausrutschen, ein Stern, der zeitweilig unbesiegbar macht, Schildkrötenpanzer, mit denen man Gegner abschießen kann, usw. Im Original bekam man diese rein zufällig, seit MK64 hingegen bekommen die Spieler auf den hinteren Rängen die besseren Extras und der Führende nur Schrott. Das führt dazu, dass der Führende ständig wechselt und der Sieg auf Glück hinausläuft.

Hier ist eine kleine Einschränkung von Nöten: ein sehr viel besserer Spieler wird auch trotz Extras das Spiel für sich entscheiden können. Doch wenn die Kontrahenten spielerisch sich fast ebenbürtig sind, gewinnt eben nicht der Bessere, sondern der mit mehr Glück.

Im Original konnte man den Erhalt der Extras ein wenig beeinflussen. Wie eine Slotmaschine rotieren die Extras, bis sie per Knopfdruck angehalten werden. Natürlich ist die Rotation zu schnell, als dass man das gewünschte Extra aussuchen könnte. Jedoch beginnt die Slotmaschine immer mit dem Extra, das zuletzt (meist vom Gegner) erhalten wurde. Und wenn man die Slotmaschine anhält, noch bevor sie startet, erhält man dasselbe Extra noch ein Mal. Wenn der Aufholende also eine rote Schildkröte ergattert hat, die den Gegner verfolgt, bis sie ihn erwischt hat (das wahrscheinlich beste Extra im Original-MK), kann der Führende, wenn er sich ebenfalls eine rote Schildkröte holt, sofort ein Comeback machen.

Eine weitere Einschränkung der Extras im Original ist die Tatsache, dass sie sich verbrauchen. In den Nachfolgern sind die Extras in Würfeln enthalten, die sich ständig erneuern. Im Original sind sie in Feldern auf dem Boden enthalten, die sich verbrauchen. Es wird also im Verlauf eines Kurses immer schwieriger, noch Extras zu ergattern. Es gibt in den meisten Kursen 8 normal zugängliche Extras und 5 Runden sind zu fahren. Wenn also die beiden Kontrahenten in jeder Runde jeweils ein Extra holen, ist in der letzten keines mehr übrig.

Was auch besser gelöst war, waren die Extras der Computergegner. Diese sammelten keine Extras auf, sondern hatten automatisch welche, die zu ihrem Charakter passten. Mario und Luigi hatten Sterne, Bowser schleuderte Feuerbälle, die als Hindernisse auf der Bahn zurückblieben, Yoshi schleuderte Eier und Koopa legte Bananenschalen ab. Man konnte sich also auf die Extras des Gegners einstellen und es war kaum Glück im Spiel.

Zuletzt seien noch die Münzen erwähnt, die in den Nachfolgern aus unerfindlichen Gründen fehlen. Um die maximale Geschwindigkeit zu erreichen, braucht man mindestens 10 Münzen. Bei Kollisionen mit Gegnern, Hindernissen oder Extras verliert man Münzen, weswegen man so viele wie möglich einsammeln sollte, um ein paar in Reserve zu haben. Die Münzen dienen auch zur Festlegung des Handicaps beim Start. Die vorderen Ränge haben zu Beginn weniger Münzen als die hinteren und müssen erst einmal welche einsammeln.

Kart war nahezu perfekt. Die Nachfolger sind leider alle spielerisch vereinfacht und auf Gelegenheitsspieler zugeschnitten. Schade drum.

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