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Professor Layton 2

Rechtzeitig zur Veröffentlichung des dritten Teils der Layton-Triologie am 27.11. in Japan und fast pünktlich zur Deutschlandveröffentlichung des ersten Teils am 07.11. bin ich endlich dazugekommen, den zweiten Teil, Layton-kyōju to akuma no hako (Professor Layton und die Teufelsschatulle), zu spielen. Dieser ähnelt seinem Vorgänger (hier klicken für eine ausführliche Beschreibung), bietet aber neue Rätsel und eine neue Story.

Ich hatte den Eindruck, dass diesmal mehr Rätsel in die Story eingearbeitet waren, so muss man z. B. einmal den entscheidenden Hinweis dafür finden, wie ein Mörder aus einem abgeschlossenen Zimmer entkommen konnte. Aber die meisten Rätsel haben nach wie vor wenig Zusammenhang zur Geschichte: man schichtet aus Pfannkuchen gestapelte Türme von Hanoi verschiedener Höhen um, muss mit einem Springer auf verschieden großen Ausschnitten eines Schachbrettes alle Felder genau einmal besuchen oder mit Blumen Räumlichkeiten erfrischen, so dass jeder Winkel erreicht wird, aber der Duft auch nirgends zu stark wird. Auch gibt es wieder reichlich Verschieberätsel, mathematische Probleme und andere Aufgaben.

Die aus dem Vorgänger bekannten Hint-Medaillen heißen diesmal Hirameki-Coins (Geistesblitzmünzen) und erlauben erneut das Kaufen von bis zu drei Tipps pro Rätsel. Sie sind wieder in den Hintergründen versteckt, die man mit dem Touchpen gründlich absuchen und alle möglichen Verstecke der Münzen berühren sollte.

Zur Story: Professor Layton und sein junger Assistent Luke müssen diesmal das Geheimnis der Teufelsschatulle lüften. Es heißt, dass jeder, der sie öffnet, stirbt. Eben jene Schatulle ist aus dem Zimmer von Professor Laytons Lehrer Andrew Schrader verschwunden. Schrader ist genauso wie sein Schüler Layton Archäologe und hatte die Schatulle vor seinem Ableben untersucht. Die einzige Spur ist ein Zugticket für den luxuriösen Molentary-Expresszug, bei dem aber der Zielbahnhof nicht angegeben ist. Die Fahrt führt die Beiden zu verschiedenen Städten, wo sie schließlich Hinweise auf die Teufelsschatulle finden.

Neben den üblichen Rätseln, für die man mit Picarats entlohnt wird und durch die man die Handlung vorantreibt, gibt es auch wieder ein paar zusätzliche Rätseleien. Z. B. findet man die Einzelteile eines Fotoapparates. Sind diese zusammengepuzzelt, kann man damit von einigen Orten Fotos machen. Diese stimmen aber nicht 100%-ig mit dem fotografierten Hintergrund überein: jeweils 3 Unterschiede müssen entdeckt werden, um so ein weiteres verstecktes Rätsel auftauchen zu lassen.

Auch hilft man einem Hamster beim Abnehmen: man platziert auf einem Feld Gegenstände wie Äpfel oder Häuser, die das Interesse des Hamsters wecken sollen und ihn dazu veranlassen, sich in die entsprechende Richtung zu bewegen. Lotst man den Hamster so genügend Schritte über das Feld, nimmt er ein bisschen ab. Für jeden weiteren Gewichtsverlust muss der Hamster größere Distanzen zurücklegen. Dafür braucht man immer mehr Gegenstände, die man im Verlauf des Spiels für gelöste Rätsel erhält. Ist der Hamster schließlich wieder schlank, bedankt er sich, indem er Hinweise gibt, wo Geistesblitzmünzen versteckt sind.

Bei einem weiteren Mini-Spiel bereitet man für 26 geplagte Stadtbewohner Tee aus verschiedenen Zutaten zu. Sie geben Hinweise, was für einen Tee sie gerne trinken möchten, aus denen man die Zutaten ableiten kann.

Neben dem eigentlichen Spiel gibt es auch wieder einen Geheimmodus, in dem man wie im Vorgänger Bonus-Rätsel aus dem Internet runterladen kann (bzw. freischalten, sie sind bereits auf dem Modul), sich zusätzlichen, besonders schweren Rätseln stellen kann (um diese freizuschalten müssen im Story-Modus aber erst gewisse Bedingungen erfüllt sein, wie z. B. der Hamster schlank geworden oder alle Städter mit Tee glücklich gemacht worden sein) oder die Geheimakten einsehen. So nennen sich verschiedene Bonus-Modi, die mit für gelöste Rätsel erworbenen Picarat nacheinander freigekauft werden. Es gibt eine Figurenübersicht, eine Galerie von im Spiel gezeigten Illustrationen, jeweils ein Soundmenü für die Musikstücke und die Sprachausgaben der Figuren, einen Movie-Player und die sogenannten Geheimtüren. Im Geheimtürmodus kann man ein Passwort abrufen, das man in den beiden anderen Teilen eingeben kann, um dort zusätzliche Inhalte freizuschalten. Auch kann man hier die in den anderen beiden Teilen einsehbaren Passwörter eingeben, um dasselbe in diesem Spiel zu tun. Mit dem Passwort des zweiten Teils kann man im Vorgänger frühe Konzeptentwürfe der Figuren ansehen.

Außerdem enthält das Modul auch noch einen kurzen Probemodus, der zeitlich zwischen den ersten beiden Teilen spielt: Layton-kyōju to London no kyūjitsu (Professor Layton und der freie Tag in London), in dem Luke den Professor in seinem Arbeitszimmer an der Uni besucht und ein paar Rätsel löst. Und zu guter Letzt eine Demoversion des Fußball-RPGs Inazuma Eleven, ebenfalls von .

Der zweite Teil der Professor Layton--Serie ist in Japan bereits am 29.11.2007 für den erschienen. Eine Veröffentlichung im Westen ist noch nicht angekündigt.

Link: Offizielle Homepage der Serie (japanisch).

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Ein Kommentar

  1. avatar jun sagt:

    Teil 2 und 3 von Professor Layton waren beide klasse. Hoffentlich kommen sie auch bald in Deutschland heraus. Sie würden euch bestimmt auch gefallen.(^_^)

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