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NC2010 Impressionen: The Blood of Rebirth

TOYODA Toshiakis Karriere und die Geschichte der Nippon Connection sind zeitlich eng miteinander verbunden, das Festival hat in von Anfang seiner Karriere an in Deutschland bekannt gemacht und ihn begleitet, (fast) alle seine Filme wurden in Frankfurt auf dem Festival gezeigt (mit Ausnahme von Unchain). The Blood of Rebirth (Yomigaeri no chi), sein erster Film nach vier Jahren Regiepause, bricht mit vielen Aspekten, die man aus seinen anderen Filmen gewohnt war (wie z. B. den für gewöhnlich kontemporären Settings mit hohem Realitätsbezug), nicht aber mit der gekonnten Verquickung von Musik und visueller Inszenierung, die diesmal im Vordergrund steht.

Mit 82 Minuten ist der Film ungewöhnlich kurz, aber trotzdem sehr gemächlich im Erzähltempo, was zu einer verhältnismäßig niedrigen Handlungsdichte führt. Der Film konzentriert sich ganz auf die Symbolkraft seiner stark in Szene gesetzten Bilder, die sich fantastisch ergänzen mit der Musik, die dieses Mal genauso wichtig ist wie die Bilder selbst. TOYODA ist, wie er vor und nach der Filmvorführung im Q&A-Gespräch erklärte, VJ von Twin Tail, der Gruppe die den Soundtrack zum Film liefert, der quasi eine Fortführung seiner Arbeit mit der Gruppe ist, mit der er während seiner Regiepause lange Zeit zusammen getourt war.

Das Setting ist eine nicht genau eingrenzbare japanische mittelalterliche Fantasy-Welt1 Grob in der Muromachi-Zeit angesiedelt., die Themen sind Entscheidung für die Hölle Leben und gegen das Paradies Tod, wiederholte Wiedergeburt, gegenseitiges Helfen, Flucht, Freiheit, Konfrontation. Durch die reduzierte Handlung stehen die Motive sehr isoliert und sind klar auszumachen, es ist schon etwas eine Light-Version eines TOYODA-Films, aber nach vier Jahren Pause trotzdem mehr als willkommen. Als Musikfilm weiß er definitiv zu überzeugen, es passt ins Konzept, die audiovisuelle Komponente vor den erzählerischen Anspruch zu stellen.

  1. Grob in der Muromachi-Zeit angesiedelt. []
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