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NC2011-Filme in einem Satz (Teil 1)

Auch dieses Jahr findet wieder die Nippon Connection statt, das japanische Filmfestival in Frankfurt. Da ich trotz wenig Zeit doch gerne zu allen gesehenen Filmen was loswerden möchte, habe ich mich entschlossen, das in jeweils einem prägnanten Satz zu machen.

In The Rise and Fall of the Unparalleled Band machen sich Möchtegernverbrecher des Träumens schuldig, schlagen dabei aber einer nach dem anderen den Solopfad ein. ★★★★★

In DumBeast wird nach dem vermissten Autor eines gleichnamigen Buchs gesucht, mit dem dieser die kollektive Anime-TV-Jugend der Japaner als Roman verarbeitet und damit den Unmut seiner auch im echten Leben überzeichneten Protagonisten auf sich gezogen hat. ★★★★★

Der Ausnahmeanimationsfilm Midori-ko erzählt mit 10 Jahren Arbeit in 56 Minuten, wie man auch ohne Fleisch zu essen Mama werden kann. ★★★★☆

Mit der Doku The Duckling reinigt Nachwuchsregisseurin Sayaka ONO tränenreich ihre Seele und die ganze Familie spielt mit. ★★★★☆

MILOCRORZE vereint drei Geschichten, drei Genres und drei Stile zu einem passenden Ganzen, mit überraschenden Sprüngen und raffinierter Inszenierung. ★★★★★

Übermüdet bin ich zu später Stunde während Sketches of Kaitan City ständig eingenickt, aber die wach wahrgenommen Teile waren gut genug, mich auf Verdacht 4/5 Sterne abreißen zu lassen. ★★★★☆

Arrietty ist der schönste Film, den ich seit langem gesehen habe, und hat meine Liebe zum traditionellen Trickfilm wiederbelebt. ★★★★★

In Permanent Nobara scheitern starke Frauen an schwachen Männern, das aber voller Liebe, Lebensfreude und schwarzem Humor. ★★★★★

Das dialoglastige Beziehungsdrama Love Addiction setzt auf authentisch wirkenden Stil, Improvisation und überzeugt in seinen besten Momenten sogar als Satire. ★★★★☆

Wig ist eine nette Mainstreamkomödie, die aber auf vielen Ebenen funktioniert und das Hirn sogar mehr belohnt als die Lachmuskeln. ★★★★☆

Helldriver ist wie eine trashige Splatterversion von Dororo, wenn dessen Titelfigur selbst die Heldin gewesen wäre. ★★★★☆

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